Phantastisch.
Da geht man jedem Standardmittagessen aus dem Weg, muss das vegetarische Chop Suey vom Chinamann wegschmeißen, weil man ein Fleischstück darin entdeckt hat, verbringt die längste Zeit des Einkaufs mit dem Lesen von Lebensmittelzutaten und scannt routiniert jede Speisekarte nach dem Wort vegetarisch.
Und dann sieht man Nachts das die Pinsel, die man sich am Vortag gekauft hat, zum Teil aus Schweineborsten bestehen. Und man malt trotzdem mit ihnen:
Willkommen in der Welt der Scheinheiligkeit. Yeah. Macht es euch bequem, entspannt Euch, lasst Euch mal gehen - wenn Ihr wollt, mache ich Euch mit den Anderen bekannt.


vegetarisch geht ja noch. vegan ist viel anstrengender. aber man gewöhnt sich dran. allerdings frage ich mich, ob man in dieser gesellschaft überhaupt ganz und gar vegan leben kann…
mh..
Vegetarismus ist die moderne Selbstgeißelung.
Man tut etwas, das an den äußeren Umständen nichts ändert, man selbst erleidet nachteile und das nur um sich danach besser zu fühlen.
so kommt es einem manchmal vor aber wenn man statistiken sieht, die zeigen das immer mehr menschen auf fleisch verzichten, dann macht das schon mut. muss sich ja auch jeder einzelne fragen, ob er an der jetzigen situation für tiere verantwortlich sein will und vll kann man den einen oder anderen auch zum nachdenken anregen? und ansonsten bleibt ja noch militanter aktionismus u_u